13.06.2016

01.04.2016

Portrait - Francesco Moser Lady



Nach der ersten Freude über den Wunsch meiner Freundin ein neues Fahrrad haben zu müssen, kam erstmal die Ernüchterung: "Es soll so schick aussehen, wie deine Räder, mit ordentlich Bling-Bling. Es darf aber nicht so dünne Reifen haben. Schutzbleche und Gepäckträger sind Pflicht. Ein Rennrad-Bügel und Rahmenschalthebel gehen gar nicht. Am besten der Kindersitz passt ran. Eine Anhänger-Kupplung für den Fahrradanhänger muss auch dabei sein, und natürlich ein Fahrradständer." ... Hmm


Mir war von Anfang klar, dass dieser Mix etwas schwierig zu realisieren sein wird. Meine erste Idee war daher ein neues Reiserad zu kaufen (z.B. von Fahrradmanufaktur oder Rotor). Ich dachte sogar, ich kann mit einem Surly Cross-check punkten. Aber diese Ideen kamen gar nicht gut an, denn "sowas fährt doch jeder"! ...Aha



Also doch eher ein alten schönen Rennrad-Rahmen suchen und dann versuchen, die Vorstellungen daran irgendwie zu verwirklichen. Nach ein paar Anfragen in verschiedenen Foren und mit etwas Recherche in den einschlägigen Kleinanzeigen-Portalen wurde ich auch schnell fündig. 

Ein fast unbenutztes Francesco Moser Damen-Rennrad wurde kurze Zeit später vom Götterboten gebracht. Wirklich toller Zustand! Die verbaute Schalt-Gruppe und der Laufradsatz taugte leider nicht für meine Pläne. Da musste so gut wie alles ausgetauscht werden. Ach ja: Schutzbleche waren natürlich auch nicht dran.


Mit einem Mix von gebrauchten Teilen aus meinem Fundus und Neuanschaffungen verbrachte ich viele Stunden im Keller. Denn vor Allem die "echten" Schutzbleche von Gilles Berthoud mit ihren gefühlten 1.000 Schrauben und Unterlegscheiben haben so ihren Tücken. Das Verbauen lief in ungefähr so ab: Anbauen, Abbauen, Bohren, Fräsen, Anbauen, Abbauen, Sägen, Anbauen, Abbauen, Bohren, Anbauen... Naja, war das erste Mal. Beim nächsten Mal geht es bestimmt schneller.
Leider passten dann auch nicht mehr die 25mm "Trecking"-Reifen ran, obwohl die Bleche angeblich bis 28mm Reifenbreite funktionieren sollen. Also doch dünne Reifen. Sorry!

Man beachte auch das äußere "Kettenblatt", welches ich in mühsamer Handarbeit in einen Kettenschutz verwandelt habe. 53 Zähne absägen und ewig schleifen und polieren. Das hat alles schon richtig Spaß gemacht.

Das Rad kam auf jeden Fall super an! ...Letztendlich war es auch deutlich günstiger als ein Rad von der Stange (trotz neuem LRS und Schutzblechen).



Zu den Details:

Rahmen und Gabel: Francesco Moser (Oria TT)

Bremsen: Gipiemme Chrono Sprint
Steuersatz: Campagnolo Gran Sport
Kurbel/Schaltwerk: Shimano 105
Innenlager: Shimano
LRS: Shimano WH-R501 
Sattel: Mundialita (Italy)
Vorbau: 3ttt
Bügel: ITM "all terrain"
Schutzbleche: Gilles Berthourd 


... Fotos auch auf flickr!

21.03.2016

Stahl, Stahl, Stahl - Neerkant 2016


Unmengen Altmetall, Drengelei, Staunen, noch mehr Staunen, gute Preise, schlechte Preise, Kaufen, Verhandeln, "Hallo" hier, "Hallo" da, Einmal alles durchgewühlt, Nochmal alles durchgewühlt, Frikandell mit Pommes und Majo, Jupiler, Drittes mal alles durchgewühlt,  Hillory Stone, Classic Rendezvous, Progrettopistavintage, Schauff, sehen uns in Rommerskirchen!

Das war also die Stalen Ros in Neerkant. 

Gönnt euch ein paar Impressionen:






 



 

 







Noch mehr Fotos hier auf Flickr


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19.10.2015

Portrait - Diamant Bahnrad 1983


Diamant Total 2


Diamant Sattel

Diamant Renak 1


Diamant Schild 3

Diamant renak 2



Mein Keller war ja immer voll mit Diamant Bahnrad Kram. Aber irgendwie hatte ich es bisher nicht geschafft mal ein ganzes Rad hinzustellen. Nun Endlich ist es soweit :)

Das schöne an Diamant Rädern (aus DDR-Produktion) ist ja der mit Sicherheit historische Background. Und ich glaube ich habe hier (bis auf Schlauchreifen und Lenkerband) wirklich nur Originalteile verbaut, sogar der Dreck am Rad stammt noch aus der DDR!

Fahren tut es sich aber nicht besonders gut. Ist eher was für die Galerie!

Laut hilfreicher Diamant-Datierung stammt der Rahmen aus dem Jahr 1983.


Zu den Details:

Rahmen und Gabel: Elite Diamant Karl-Marx-Stadt
HR: Renak Bahnnabe mit Mavic Monthlery Route Felge
VR: Renak Bahnnabe mit unbekannter Felge (Grünert? MZ?) 
Steuersatz: Renak
Kurbel: Diamant Bahnradkurbel (165mm) mit 47 KB
Innenlager: Diamant Bahn
Sattel: DDR Ledersattel
Vorbau: Willy Elsner (ohne Logo)
Bügel: Diamant 38cm

... weitere fotos auch auf flickr!

22.09.2015

Die geilsten Jerseys

Cycling-Jerseys, das ist ja so ein Thema für sich. Einige sehen wirklich großarrtig aus, andere... nun denn... Gerade junge Teams, vor allem Amateur-Teams nehmen sich Zeit für ein gutes Design. Wir haben auf unserer Pinterest-Seite einige Jerseys zusammengefasst, teils von Teams, teils, weil sie einfach gut aussehen, natürlich ist das absolut unvollständig. Und wir wollen die geilsten.
Daher, schickt uns eure Trikots! Sei es via Facebook oder per Mail: kettenblatt.blog(at)googlemail(dot)com.


Folge Kettenblatts Pinnwand „Cycling apparel“ auf Pinterest.

05.09.2015

Mont Ventoux – Ride the Legend


Gastbeitrag von Fabian v. Busse (Alle Fotos mit freundlicher Genehmigung)
Ich wollte eigentlich gar nicht auf den Ventoux. Der Fahrradteil meines Urlaubs sollte eigentlich nur aus einer viertägigen Mountainbiketour mit einigen Freunden im Mont-Blanc-Gebiet bestehen. Dann aber die Entscheidung, im restlichen Urlaub mit dem Rucksack an der Côte d’Azur und in der Provence herumzureisen. Und wenn die Legende dann praktisch direkt vor der Haus-, oder besser: Hosteltür, steht, dann muss sie natürlich auch bezwungen werden. Eine Legende – auf den ersten Blick erstaunlich, woher der Ventoux diesen Status unter Radlern hat. Schließlich war er nur ein gutes Dutzend Mal im Programm der Tour de France. Kein Vergleich mit L’Alpe d’Huez, Galibier oder Tourmalet. Aber bei der Tour 1967 ist Tom Simpson hier kurz vor dem Gipfel einfach vom Rad gefallen und noch am Straßenrand gestorben – voll auf Drogen. Drei Jahre später hat Eddy Merckx auf seinem Weg zum zweiten Toursieg zwar die Etappe am Ventoux gewonnen, erlitt aber noch im Ziel einen Schwächeanfall und musste behandelt werden. Zuletzt hat Chris Froome 2013 hier eine Attacke von Nairo Quintana nicht nur abgewehrt, sondern ihm direkt noch 30 Sekunden abgenommen. Zudem massig Geschichten wahlweise über Gluthitze oder Blizzards im Gipfelbereich. Schließlich gilt die Besteigung des Ventoux durch den Dichter Francesco Petrarca im Jahr 1336 einfach „aus Verlangen“ als die Geburtsstunde des Alpinismus. Voilá – Legendenstatus! Hier muss ich hoch.

Ich habe mich für die Auffahrt vom Örtchen Bédoin (350 Meter) über Le Châlet Reynard (1.440 Meter) hoch zum Gipfel (1.911 Meter) entschieden. Das machen die meisten so, die Alternativroute von Malaucène aus ist einen Tick steiler und wird damit meine Abfahrtsstrecke. Ein schickes Look Carbon mit Ultegra-Ausstattung ist schnell für moderates Geld (40 Euro pro Tag) in Bédoin gemietet und der Mechaniker stellt mir auf meinen Wunsch sogar noch den Lenker ein paar Spacer runter. Den Reifendruck will er mir allerdings nicht erhöhen – zu groß ist nach seiner Aussage die Gefahr, dass der Reifen später in der Höhe und Hitze platzt. Die Geschichte eines Bekannten von einem geplatzten Reifen bei Tempo 60 auf der Abfahrt vom Ventoux war also kein Radlerlatein.

Kurz vor dem Losfahren hatte ich mich bei dem Gedanken ertappt: „Mal schauen, ob mich bergauf überhaupt jemand überholt.“ Diese Vorstellung erweist sich sehr schnell als sehr naiv: Am Ventoux sind enorm viele Leute unterwegs und einige davon fliegen am Anfang geradezu an mir vorbei. Die Bandbreite der Ventoux-Herausforderer ist riesig: Von taschenbepackten Tourenradlern, Mountainbikern mit Full-Suspensions, Hobbyradlern mit Leihrennrädern wie mir bis zu Amateur-Teams mit 5.000-Euro-Geschossen ist alles auf den Hängen präsent. Ich baue mein durch die anfänglichen Demütigungen verlorenes Selbstbewusstsein wieder auf, indem ich zunächst ein paar im Rentenalter befindliche Tourenradler überhole. Später kämpfe ich mich auch an den ersten gleichaltrigen Rennradlern vorbei. Trotz schattenspendender Bäume ist der untere Teil der Auffahrt nicht ohne, da Hitze und eine konstante Steigung von knapp zehn Prozent ihren Tribut fordern. Der erste Energieriegel ist schnell verschlungen.
Anhaltendes schweres Atmen hinter mir verrät, dass mich ein Mitstreiter zu seinem Schrittmacher auserkoren hat. Ich bin mittlerweile ganz gut drauf und mache mir einen Spaß daraus, ab und an das Tempo kurzzeitig anzulupfen, um zu testen, ob er mitkommt. Schafft er. Seine Partnerin fährt währenddessen mit dem Auto voraus, um ihn (bzw. uns) in regelmäßigen Abständen von den Haltebuchten am Straßenrand aus anzufeuern und zu filmen. Drei bis vier Mal geht das so. Ich winke immer ganz freundlich. Außer ihr sind um mich herum noch ein paar andere Begleiterinnen in ähnlicher Mission unterwegs. Für die Ladies muss das ungefähr so spannend sein, wie für Typen, die ihre Partnerin beim Schuhkauf begleiten. Mein Hinterradlutscher lässt irgendwann abreißen und sucht sich einen neuen Schrittmacher.

Ich nähere mich dem Châlet Reynard, einer Art Berghütte am Straßenrand. Hier endet der Wald und der kahle, kalksteinweiße Gipfelhang weitet sich. Zeit für eine Minipause, um Wasser nachzufüllen und den nächsten Energieriegel anzubrechen. Zu meiner freudigen Überraschung liegt der Gipfel nun schon fast zum Greifen nahe. Ein riesiger Motivationsschub. Im unteren Teil hatte ich mit meinen Kräften gehaushaltet, um weiter oben nicht einzubrechen. Jetzt wird Gas gegeben.

Vielleicht lag es an den phantastischen Wetterverhältnissen an diesem Spätsommertag und dem Umstand, dass im oberen Teil der Auffahrt Rückenwind herrschte: Anders als von den Meisten geschildert, lag mir der obere Teil deutlich mehr, als der untere. Keine Gluthitze, kein sich wie Kaugummi ziehender Gipfelhang. Stattdessen die pure Euphorie, den aus den Tour-de-France-Übertragungen bekannten Gipfelturm im Blick zu haben, der aufgrund der moderateren Steigung förmlich auf mich zuzugaloppieren schien. Toll, was Endorphine mit einem machen können. Selten knapp 500 Höhenmeter gefühlt so schnell zurückgelegt. Außerdem Superstargefühle und Zusatzmotivation von unverhoffter Seite: Offenbar fahren an guten Tagen so viele Leute den Ventoux hoch, dass es sich für professionelle Fotografen lohnt, sich an den Straßenrand zu stellen, auf Verdacht Fotos von den Vorbeifahrenden zu schießen und ihnen schnell eine Visitenkarte in die Hand zu drücken, damit sie nach der Tour ihr Foto im Internet bestellen. Man fühlt sich dabei ein bisschen wie ein Radprofi. Am Schluss hatte ich vier (sic!) dieser Visitenkarten gesammelt. Zum Teil scheinen die Fotoagenturen nicht nur am Ventoux, sondern auch an anderen Berglegenden der Tour de France präsent zu sein.

Schließlich: Gipfelsprint und Aussicht genießen. Auf der einen Seite liegt 1.500 Meter weiter unten die Provence. Auf der anderen Seite schließen sich die Voralpen an und am Horizont kann man die vergletscherten Gipfel des Alpenhauptkamms erahnen. Hier möchte ich bleiben und in die ferne starren – zumindest, solange die Sonne scheint. Trotzdem – so viel Zeit muss sein –: Schlange stehen für das obligatorische Finisher-Foto unter dem Gipfelschild. Das will natürlich jeder. Ganze Reisegruppen werfen sich samt Rädern in Pose. Mein Hinterradlutscher – ein netter Engländer – ist mittlerweile auch angekommen, stellt sich lachend vor und übernimmt als Dank für meine Führungsarbeit eins meiner Gipfelfotos.

Nach rund einer halben Stunde Gipfelgenuss folgen gut 21 Kilometer Abfahrt nach Malaucène. Direkt auf der ersten Rampe unterhalb des Gipfels zeigt der Tacho 65 km/h. In mir steigt langsam, aber nachdrücklich die Frage auf, wie wohl die Bremsen meines Leihrads reagieren werden. Die Ultegra-Bremshebel hier sind völlig neu für mich, an meinem eigenen Rad ist eine Campa Chorus verbaut. Hätte man vorher vielleicht mal testen können. Letztlich geht aber alles gut. Nach und nach lote (bremse) ich den Geschwindigkeitsbereich meines Rads weiter aus. Auf der Abfahrt überholt mich tatsächlich niemand mehr, ich dafür zwei Autos. Am Ende zeigt der Tacho 78 km/h als Maximalgeschwindigkeit an – persönlicher Rekord. Noch nie habe ich so schnell mit dem Rad 21 Kilometer zurückgelegt und rund 1.500 Höhenmeter vernichtet.


Die letzten zwölf Kilometer von Malaucène zurück nach Bédoin sind meine persönliche Tour d’Honneur, wenn auch ohne Publikum. Ich hätte trotzdem gerne ein Glas Sekt gehabt. Stattdessen gibt’s am Ziel ein alkoholfreies Bier. Und ein Siegergrinsen, das nach wie vor anhält.

18.07.2015

Mahnwache für Gianluca


Gestern fand die von Critical Mass Köln organisierte Mahnwache für Gianluca, welcher als Unbeteiligter durch ein illegales Autorennen vor kurzem verstarb. Hoffentlich ändert sich etwas in den Städten, damit solche unnötigen Opfer der Vergangenheit angehören.
Wir denken an die Angehörigen, deren Trauer wir uns kaum vorstellen vermögen.

07.07.2015

Island: Zieht euch warm an

Der verschneite Pass und die erste Hürde, wenn man von Seyðisfjörður kommt.
Es war mal wieder an der Zeit zu reisen und dieses Jahr zog es uns in den Norden. Nein, nicht Nordsee, weiter, viel weiter und zwar nach Island. Dieses kleine Fleckchen Erde hinterlässt definitiv Eindruck, präsentiert es sich doch so rau, wild und erstaunlich abwechslungsreich. Mal grün, mal schwarz, mal verschneit, mal blühend und immer wieder atemberaubende einsame Strecken mit Blick in die Fjorde.
Stürmische Zeiten in der Gegend von Dimmuborgir, was soviel heißt wie "Dunkle Burgen".

Island kann über mehrere Wege bereist werden. Je nach Zeitfaktor bietet sich die Umrundung der Insel über die Ringstraße Nr.1 an, sprich von Reykjavik nach Reykjavik, oder man reist von Skandinavien mit der Fähre ein und radelt von der Ostküste nach Rekjavik. Der Süden bietet zwar vor allem im Westen mit dem Golden Circle viele Sehenswürdigkeiten. Aber die Einsamkeit und Landschaft im Norden ist kaum zu toppen. Auch wenn die Strecken größtenteils gut ausgebaut sind, gibt es immer wieder kilometerlange Schotterpisten, für die man eine etwas breitere Bereifung braucht. Hier gibt es noch ein paar Reisetipps für Islandreisende.
Einsame Hochlandschaft im Norden.

Oft, sehr oft wird man an seine Grenzen stoßen, sei es wegen des Windes, den Temperaturschwankungen, den Steigungen, dem Regen, oder alles zusammen. Aber, wenn man die karge Hochlandschaft um Dimmuborgir gemeistert hat, weiß man, was man geleistet hat.

Auf dem Weg nach Seyðisfjörður fuhren mir ein Paar auf Rädern entgegen. Sie kamen gerade mit der Fähre an und mussten sich nach dem Anstieg kurz umziehen, der stramme Gegenwind und die Schneeflächen kühlten die Temperatur empfindlich ab. Was mich besonders beeindruckte war die Tatsache, das die Radlerin mit zwei Unterschenkelprothesen fuhr. Zu Hause angekommen habe ich direkt ein bisschen recherchiert und sie im Netz gefunden. Bei dem Paar handelt es sich um zwei Comiczeichner aus Finland, welche ihre Erfahrungen in ebendiese einfließen lassen. Schaut euch mal ein bisschen auf deren Seite um:
kotimatka.tumblr.com
kaisaleka.net
Island ist definitiv eine Reise Wert, das haben die Jungs und Mädels von Rad Race auch schon festgestellt und planen gerade ihre Reise durch Island, die RAD RACE x AURORA "TOUR D'ICELAND". Viel Spaß dabei. Wir sind gespannt auf euer Bildmaterial.


15.06.2015

RAD RACE CRIT COLOGNE

Am Vorabend der 99. Ausgabe von Rund-Um-Köln übernahmen die Mädels und Jungs vom Rad Race einen Teil der innerstädtischen Strecke an der Kölner Rheinufer-Promenade. Hier durften sich erst die Fahrerinnen und Fahrer auf Schalträdern messen und danach ging es mit Bahnrädern auf die Strecke.

Der Rundkurs war zwar nicht besonders anspruchsvoll, aber die beiden Wende-Kurven hatten es in sich. Mussten die Teilnehmer doch deutlich abbremsen und sich durchfädeln, um dann wieder ordentlich in die Pedale zu pressen (und bei den Breakless/Fixed-Rädern war ein Fahrerfeld von mindestens 75 Räder am Start). Danach ging es 700m geradeaus und wieder zurück. Und das Ganze mal 20 Runden, also satte 28km. Ziemliche spannend anzusehende Geschichte. Hut ab vor Allen, die sich in extremer Schräglage in die Kurven stürzten und auch Körperkontakt nicht scheuten.

Außerdem waren auch ziemlich viele Zuschauer vor Ort und so war auch am Rande der Strecke ordentlich Atmo mit Bierchen und Gebrüll.

Dominiert wurde das Feld von den Teams FixedPott und 8Bar. Aber auch einige andere Fahrer gaben ein gutes Bild ab (schaut euch die Fotos unten an).
Leider sind meine Fotos von der Siegerehrung nichts geworden (dazu war es ohne Blitz dann doch schon zu dunkel). Checkt die Ergebnisse und weitere Fotos bei Rad-Race.

Auf die anschließende Party bei SORE-Bikes hat es mich dann auch nicht mehr verschlagen. Leider! Aber am Sonntag musste man als Kölner ja eh früh raus: Schließlich war Rund-Um-Köln ;)
  
Start Fixed Fixed VII Fixed V Fixed III Fixed IV Fixed II Fixed I Street III Street I Team Fixedpott Street II

30.05.2015

Pistenrummel & Kreisfahrkollaps - Das Video

Nachdem wir dieses Mal mit einer fast acht Meter langen Stange (Nochmals Danke für diese Leihgabe) in windigen Höhen gefilmt, unzählige Videoschnipsel gesichtet haben, mussten wir feststellen, Mann, Mann, Mann, das war eine ganz schön wackelige Angelegenheit, was man bei einigen Sequenzen auch sehen wird. Aber hey, die Albert-Richter-Bahn in Köln hat man vermutlich noch nicht so oft aus dieser Perspektive gesehen. Hier ist er, unser kleiner filmischer Nachtrag vom Pistenrummel & Kreisfahrkollaps, den wir und die Klassikerausfahrt organisiert haben.



Pistenrummel & Kreisfahrkollaps from Kettenblatt Blog on Vimeo.

27.05.2015

Rennradbörse Rommerskirchen 2015 - Meet and Greet and Shop


Auch diese Jahr war die "Deutsche Rennradbörse" in Rommerskirchen wieder ein Pflichttermin für jeden Stahlradenthusiasten. Und die kamen auch zahlreich. Bei bestem Pfingstwetter wurde es richtig voll. Trotzdem ließ sich das ein oder andere Schnäppchen machen. Das geniale an so einem großen Teileflohmarkt ist ja, dass in irgendeiner Kiste doch noch das lang gesuchte Teil rumliegt. So konnte auch ich (Sonntagsspätaufsteher) nach ersten Kommunikationsschwierigkeiten mit dem ausschließlich französisch sprechenden Verkäufer eine 60er Jahre TA-Kurbel für einen guten Kurs ergattern (inkl. aller Schrauben!).
 
Außerdem traf ich wieder viele bekannte und auch neue Gesichter und führte viele nette Gespräche, so dass ich von einem richtig guten Nachmittag in Rommerskirchen nach Hause radelte.


p.S.: Noch ein Hinweis an Thomas Busch (den Organisator der Börse): Irgendwie habe ich die tollen Ausstellungsräder der letzten Jahre vermisst ;)

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Alle Fotos auch hier bei Flickr!